4. Mrz, 2017

Australien im deutschsprachigen TV 04.03.2016 - 15.03.2016

Sa 04.03. 18:00_18:30 ARD-alpha: Welt der Tiere Der Igel mit dem Entenschnabel

Die ersten Säugetiere vor über 100 Millionen Jahren legten zwar noch Eier wie die Reptilien, trugen das Ei aber bis zum Schlüpfen des Jungen mit sich herum. Auch das Junge leckte dann die Milch aus einer Hautfalte am Bauch des Muttertieres. Eines der Tiere aus dieser Zeit hat bis heute überlebt. Es ist der Schnabeligel, auch Ameisenigel genannt. Er kommt in ganz Australien in den Wäldern und Savannen bis hoch ins Gebirge, ja sogar im Schnee vor. Seine Anpassungsfähigkeit macht ihn auch heute noch zum Überlebenskünstler.

An einem besonderen Ort, der Insel Kangaroo Island, hat er nicht nur einen sicheren Ort zum Überleben gefunden, sondern auch eine Forscherin, die das Tier zu ihrem Lebenswerk gemacht hat, Peggy Rismiller. Während die ursprüngliche Tierwelt Australiens extrem bedroht und vielfach bereits ausgerottet wurde, konnte sie sich auf Kangaroo Island weitgehend erhalten. Erst vor etwa 9500 Jahren löste sich die Insel vom Festland. Seitdem ist die Tier- und Pflanzenwelt dort relativ isoliert geblieben. Selbst die Besiedelung vor 200 Jahren hat an dieser Tatsache nur wenig geändert. Frei von Seuchen und anderen Belastungen hat sich hier eine Arche Noah erhalten, die das ursprüngliche Leben auf dem australischen Kontinent spiegelt. In dieser idealen Umgebung hat Peggy Rismiller als erster Mensch die Geheimnisse um das Urzeittier Echidna, den Igel mit dem Entenschnabel, gelüftet. Wir erfahren über seine Fortpflanzung, seine Ernährung, welche anderen Tiere mit ihm die Insel teilen und über seinen einzigen Feind, den Waran.

So 05.03. 19:40_20:00 3sat: Schätze der Welt Erbe der Menschheit - Kakadu Nationalpark
Seit über 50 000 Jahren leben Menschen im Kakadu Nationalpark im Norden Australiens und malten ihre Geschichte und ihre Mythen auf die Felsen. Ihre Rock Art gehört zu den ältesten der Welt. Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, damit anfingen kann niemand mit Sicherheit sagen. Mit über 3500 Fundorten von Rock Art bietet das UNESCO-Welterbe jedoch eine kaum zu überblickende Fülle an Kunst der Ureinwohner Australiens. Doch der Kakadu Nationalpark ist auch die größte Brutstätte für Vögel in der südlichen Halbkugel.

 
So 05.03. 22:05_22:30 NTV: Jäger und Gejagte - Australien
Australien - das ist die Heimat von zahlreichen besonderen Tierarten. Zu den wohl bekanntesten zählen die Kängurus. Tausende hüpfen täglich über die weiten Felder. Ebenfalls für Australien steht der Koala. Obwohl er sich meist auf Bäumen versteckt, verkörpert wohl kaum ein anderes Tier die Wildnis des Landes besser. Die n-tv Dokumentation macht einen spannenden Streifzug durch Australien und zeigt, welchen Tieren man hier sonst noch begegnet.
 
Mo 06.03. 12:25_13:20 Uhr Arte: 360° Geo Reportage Das Koala-Hospital
Ausgetrocknet von der Hitze des Sommers gehen in Australien jedes Jahr Tausende Hektar Eukalyptuswald in Flammen auf. Unzählige Tiere, die nicht schnell genug flüchten können, verbrennen. Zu den Opfern zählen immer auch Koalas, die in ihrem Bestand ohnehin stark gefährdet sind. Neben den Kängurus gehören sie zu den berühmtesten Beuteltieren des Kontinents. Und Feuer ist nicht die einzige Gefahr für die niedlichen Baumbewohner.

Engagierte Australier kämpfen mittlerweile um das Leben jedes einzelnen Tieres. In speziellen Kliniken päppeln Tierärzte und freiwillige Helfer kranke Koalas wieder auf und bereiten sie auf ihre Auswilderung vor. Koalababy Neil lebt seit einigen Wochen bei seinen Pflegeeltern, einem älteren Ehepaar, im Badeort Port Macquarie an der Ostküste Australiens. Das Waisenjunge wurde ohne seine Mutter gefunden und ist etwa neun Monate alt. Es braucht noch viel Zuwendung und täglich seine Milch. Erst nach dem ersten Lebensjahr sind Koalas in der Lage, für sich allein zu sorgen.

In Port Macquarie steht auch das erste Koala-Hospital Australiens. Ob Brandwunden oder Infektionen seit dem Jahr 1973 finden hier alle verletzten, kranken oder verwaisten Koalas der Region ein vorübergehendes Zuhause. In den letzten Jahren stieg die Zahl der pflegebedürftigen Tiere stetig an. Nicht nur verheerende Waldbrände vernichten ihren Lebensraum. Auch die Ausbreitung der Städte, der Bau neuer Wohnviertel und Straßen verdrängen die Tiere aus ihrem Revier und schaffen zugleich neue Gefahren: Hunde und Autos gehören heute zu den "natürlichen" Feinden der Koalas. Während in Australiens östlichen Bundesstaaten Queensland und New South Wales die Koalapopulationen stark gefährdet sind, gibt es in einzelnen Gebieten an der Südküste zu viele Koalas für den verbliebenen Lebensraum der Tiere. In der Region von Cape Otway fürchten Biologen sogar um den Baumbestand, weil die Koalas die meisten frischen Triebe der Eukalyptusbäume sofort abfressen. Gerne würden die Ranger die überzähligen Tiere umsiedeln, doch die scheinbar naheliegende Lösung funktioniert nicht: Koalas sind sehr standorttreu. Bis heute haben Wissenschaftler keine erfolgreiche Strategie entwickeln können, das Problem zu lösen.

Mo 06.03. 15:00_15:40 3sat: unterwegs - Australien
Unendliche Weiten, eine Millionenstadt und eine Zugfahrt quer durchs Land: Die Reportage zeigt, welch gewaltige Naturerlebnisse und faszinierende Tierwelt der fünfte Kontinent zu bieten hat. Moderatorin Nicole Berchtold geht in "unterwegs - Australien" auf eine Reise durch den südlichen Teil Australiens. Was macht den typischen Australier aus? In den Blue Mountains bringt ihr der Aborigine Chris Tobin erst einmal bei, wie man einen Bumerang richtig wirft. Nach einem Zwischenhalt in der Metropole Sydney, fährt Nicole mit dem legendären Indian Pacific Train mitten ins Outback.

Sa 11.03. 10:00_10:30 BR: Welt der Tiere: Der Teufel in der Arche
Früher lebten Beutelteufel auf dem ganzen australischen Kontinent, heute beschränkt sich ihr Vorkommen nur noch auf die Insel Tasmanien. Vor allem der Dingo - ein Import der australischen Ureinwohner aus dem indonesischen Raum - war ihm zum Verhängnis geworden. Auf Tasmanien gab es keine Dingos und der Tasmanische Teufel, unter den Beuteltieren das einzige Raubtier, überlebte. Seit vielen Jahren grassiert nun eine geheimnisvolle Krankheit unter den Tasmanischen Teufeln. Sie rafft die Bestände auf der Insel dahin. Jetzt könnte Australien zur Rettung werden. Eine vollkommen isolierte Population von Tasmanischen Teufeln an der Südküste der Insel soll zurück auf das Festland. Es ist die vielleicht letzte Möglichkeit, die Art zu retten.

So 12.03. 00:15_01:00 Terra Australis Indian Pacific - Eisenbahn zwischen zwei Ozeanen
Zum 90. Geburtstag von Joachim Fuchsberger (†)
Joachim Fuchsberger portraitiert einen der beühmtesten Eisenbahnzüge der Welt. 4348 Kilometer fährt der "Indian Pacific" quer durch Australien - von einem Ozean zum anderen. Fast vier Tage dauert die faszinierende Reise des Zuges, die von Sydney bis Perth führt, über Berge und Schluchten, durch weite Täler und schier endlose Wüsten. Auf einem Abschnitt von nicht weniger als 478 Kilometern fährt der "Indian-Pacific" dabei immer schnurgeradeaus; es ist die längste Gerade der Welt. Joachim Fuchsberger porträtiert den Eisenbahnzug und seine Menschen und auch die Landschaften und Städte, die er auf seiner Fahrt berührt.

Mi 15.03. 03:25_03:55 arte: Abenteuer Archäologie Australien - Ein Geschichtsbuch aus Stein
Auf dem Dampier-Archipel im Nordwesten Australiens entschlüsseln Archäologen eines der größten Geschichtsbücher, die im Laufe der Menschheitsgeschichte geschrieben wurden. Vor Millionen Jahren entstand hier eine zerklüftete Landschaft aus roten Felsen. In diese Steine haben australische Ureinwohner vor 50.000 Jahren unzählige Motive - häufig Tierdarstellungen oder auch menschliche Gesichter und abstrakte Zeichen - geritzt. Ein einzigartiges Erbe, das heute durch die Ausbreitung der Chemie- und Erdölindustrie bedroht wird. Seit fünf Jahren liefern sich die Archäologen deshalb einen Wettlauf mit der Zeit, um das gigantische steinerne Archiv auszuwerten. Was haben diese Felsgravuren zu bedeuten, auf denen Tiere wie Kängurus, Emus, Tasmanische Tiger oder auch Wale, Fische und Krabben dargestellt sind? Gibt es eine Chronologie und aus welcher Zeit stammen sie genau? Welche Rückschlüsse lassen sich auf die Lebensweise der Aborigines sowie die damalige Fauna beziehungsweise die klimatischen Bedingungen ziehen? Jo McDonald und sein Team hoffen, dass die Petroglyphen helfen werden, Licht ins Dunkel zu bringen und dass sie Aufschluss geben werden über die Geschichte der ersten Australier, von ihrer Ankunft auf dem Kontinent vor rund 50.000 Jahren bis zu seiner Besiedlung durch die Europäer.

Quelle: AUSTRALIEN-INFO.DE